Auf ein Wort: Slettestrand
Es sollte eine Sonnenaufgangsfotosession werden. Ausreichend Zeit, perfekte Bedingungen und ein Geheimtip unter Landschaftsfotografen. Und dann das. Die Anfahrt dauerte fast 3 Stunden länger als geplant und aus dem Sonnenaufgang wurde eine überbelichtete Szenerie und ein viel zu enger Zeitplan. Schließlich wartet die Fähre auf die Färöer nicht auf einen Enthusiasten mit mangelnder zeitlicher Präzision.
Also Kamera raus und durch die kleine Anzahl auf Strand liegender Fischerboote gehetzt. Versuche Kompositionen zu finden und parallel noch die schwierigen Lichtverhältnisse in den Griff zu bekommen. Der Rest ist Nachbearbeitung und der tief verankerte Wunsch noch einmal zurückzukommen und dieser wunderbaren Ecke Westdänemarks mehr Zeit zu geben.
Auch die Umgebung von Slettestrand gibt so viel her und man kann sich ruhig ein paar Tage in dieser Region aufhalten. Für leidenschaftliche Fotografen gibt es Leuchttürme, solitäre Bäume oder Baumreihen, einsame Strände, Küstenvögel und noch so vieles mehr. Einfach auf Entdeckungsreise gehen.
Das könnte übrigens ein Motto für zukünftige Ausflüge auf nicht so ausgetretenen Pfaden sein.