21.000 Schritte
OK, es hört sich erst einmal viel an, aber es ist kein Marathon. Schritte machen wir einfach. Sie bringen uns von A nach B und wir denken nicht großartig drüber nach. Bis heute ich auch nicht. Und dann hab ich mir mal den Spaß gemacht bei eins anzufangen. Zwei, drei, vier, fünf und so weiter (unter uns, ich hab nicht wirklich bis 21.000 weitergezählt). Heutzutage gibt es für sowas ja Apps, Uhren, iPhone, usw. ich nutze alles irgendwie parallel.
Bei meiner Schrittlänge komme ich an so einem Tag auf ca. 16 Kilometer Laufleistung und da es kein ebenes Gelände war, sondern bergiges Terrain, hat auch die Muskulatur gut was zu tun gehabt.
Und dann steht da am Ende des Tages diese Zahl: 21.000. Respekt. Keine Selbstbeweihräucherung. Nur Dankbarkeit das der Körper bei sowas mitspielt und mein Kopf mir schon am nächsten Tag (vielleicht auch erst am übernächsten) das OK für weitere Schritte gibt.
Bei uns in der Heimat wird einmal im Jahr die Bergische 50 veranstaltet; mittlerweile eine Event bei dem übers Wochenende um die 6.000 Menschen teilnehmen. Zweimal bin ich bisher auch mitgelaufen und da müsste ich dann ja bei ca. 70.000 Schritten (in knapp 9 Stunden) gelandet sein. Weniger ist mir mittlerweile lieber und ich brauch die Momente in denen ich die Kamera zücke und festhalte was ich sehe.
Und so folgt nun meine Kernkompetenz. Festhalten was ich als schön empfinde und warum ich all diese Schritte mache.